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Autor Thema: Elektrofahrräder boomen  (Gelesen 10584 mal)
H.-P. Ambros
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« am: 17. April 2010, 21:15:25 »

Die Verkäufe in Österreich werden sich heuer fast verdoppeln - VCÖ-Umfrage: E-Bikes für jeden 9. Alltagsradler "sehr interessant"

Wien - Wird das Elektrofahrrad das Verkehrsmittel des Jahres 2010? Der VCÖ erwartet einen Anstieg der Verkaufszahlen von 12.000 im Vorjahr auf mehr als 20.000 für heuer. Allein in den ersten drei Monaten wurden mehr als 5.000 Elektrofahrräder verkauft. Das Potenzial ist groß: Für jeden 9. Alltagsradfahrer ist ein E-Bike sehr interessant, wie eine aktuelle VCÖ-Umfrage zeigt. Im Jahr 2015 ist der Verkauf von 75.000 E-Bikes realistisch.

Jeder neunte Alltagsradfahrer hat großes Interesse am Kauf eines Elektrofahrrads wie die aktuelle Umfrage unter 1.000 Radfahrerinnen und Radfahrer zeigt. Das größte Potenzial gebe es aber, so die Experten, bei Auto- und Mopedfahrern. In Österreich ist jede zweite Autofahrt kürzer als fünf Kilometer, zwei Drittel sind kürzer als zehn Kilometer. "Das sind Distanzen, die mit so genannten Pedelecs optimal zurückgelegt werden können. Bei steigenden Spritpreisen rentieren sich E-Bikes noch schneller", betont DI Martin Blum vom VCÖ.

Pedelecs ermöglichen es der wachsenden Zahl älterer Menschen auch bei hügeligem Gelände äußerst bequem Rad zu fahren. Besonders interessant sind Pedelecs aber auch für kurze Dienstfahrten. "Mit dem Pedelec erreicht man staufrei und ohne Schweißperlen Geschäftstermine. Auch für den Transport sind E-Bikes gut geeignet. In Deutschland hat allein die Deutsche Post mehr als 6.000 Elektrofahrräder", so Blum.

Der Kauf von Elektrofahrrädern wird derzeit beispielsweise in Wien, Niederösterreich, Kärnten, Burgenland und Steiermark gefördert. Vom Lebensministerium gibt es außerdem für Betriebe eine Förderung von bis zu 400 Euro pro Elektrofahrrad.

Durch die E-Bikes wird die Zahl der Fahrrad-Haushalte in Österreich weiter steigen - derzeit haben rund 70 Prozent der Haushalte mindestens ein Rad. Vorarlberg liegt an der Spitze: 83 Prozent der Haushalte haben zumindest ein Fahrrad, an zweiter Stelle liegen Oberösterreich und Niederösterreich mit jeweils 78 Prozent.

Immer mehr Autofahrer steigen öfters auf das Fahrrad um, daher, so der VCÖ wäre mehr Platz zum Radfahren notwendig. Die Radwegbenützungspflicht sollte abgeschafft werden. "Auf vielen Radwegen gibt es schon jetzt zu wenig Platz. Wer auf der normalen Fahrbahn radfahren möchte, soll das auch dürfen. Das schafft Platz für jene, die lieber auf Radwegen fahren", sagt Blum.

Quelle: oekonews | holler
johanni
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« Antworten #1 am: 01. Juni 2010, 16:03:04 »

Keine Ahnung ob es nur mir so geht aber irgendwie durchschaue ich den Sinn der Pedelecs überhaupt nicht ... Beim Fahrradfahren geht es doch darum, sich sportlich zu betätigen (unter anderem). Wenn ich nun einen Motor habe, der mein Fahrrad anschiebe, kann ich mich doch gleich auf ein Moped setzen oder? Natürlich, die Pedelecs sind dann umweltfreundlicher aber entweder ich trete oder ich werde geschoben  Confused

Meiner Meinung nach wird es auch noch eine Zeit lang dauern, bis die Pedelecs so genutzt werden können, wie das von ihren Erfindern gedacht ist, da ja der Saft nur für kurze Strecken reicht und das Tankstellen-Netz für die Dinger noch auszuweiten ist. Aber ich bin trotzdem gespannt, wie das wird und wie sich die Branche entwickelt. Nur für mich ist es eher nichts.
H.-P. Ambros
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« Antworten #2 am: 01. Juni 2010, 18:37:11 »

Hallo,

der Unterschied ist wohl zwischen E-Bike und Pedelec zu sehen.
Während das E-Bike auch ohne ein Treten angetrieben werden kann,
gibt der Pedelec-Motor ohne Treten (oder Kurbelbewegung) keine Leistung ab.
Daher wohl auch die Wortschöpfung Pedelec, welche für Pedal Electric Cycle steht.

So gesehen, sollte der Mensch zweifach profitieren können, durch eine gesundere Umwelt
und den Fitness-Effekt.


Quelle: Bikes and more! Schachner Vertrieb

Das Bild zeigt das Pedelec Modell "Wildwind" (Schachner Pedelec-Technik).

    * Radnabenmotor im Vorderrad
    * Akkupack auf dem Gepäckträger
    * Kurbelsensor für Drehbewegungserkennung
    * Gas-Drehgriff
Baumhaus
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« Antworten #3 am: 18. August 2010, 07:16:31 »

Langzeittest zeigen aber dass die Akkus noch nicht viel taugen. In einem Jahr sind dann nur noch knapp 3/4 Leistung vorhanden. Hm...
fliegerfrank
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« Antworten #4 am: 05. September 2010, 18:28:48 »

Langzeittest zeigen aber dass die Akkus noch nicht viel taugen. In einem Jahr sind dann nur noch knapp 3/4 Leistung vorhanden. Hm...

Das trifft für Akkus in Lithium-Polymer-Technik zu. Die Lebensdauer dieser Zellen beträgt meist nur 100 bis 150 Zyklen. Ganz anders ist es mit LiFePO4-Zellen. Sie basieren auf der Lithium-Ionen-Technologie und sind extrem robust. Sofern man die Bedingungen für das Laden- und Entladen beachtet, dann halten diese Zellen über 1000 Zyklen.

http://www.a123systems.com

Viele Grüße
Frank

« Letzte Änderung: 07. September 2010, 22:47:45 von fliegerfrank »
Cocoon
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« Antworten #5 am: 23. Juli 2011, 13:19:52 »

Ich finde die Idee mit den Elekrofahrrädern sehr interessant in guter Hinsicht.  Auch wenn es vielleicht faul rüberkommt, ich mag es bequem. Ob es sich lohnt für mich sich so eins zuzulegen steht aber in den Sternen, da ich doch recht selten  Fahrrad fahre. Naja man wird sehen. :-)
 
Liebe Grüße
Tschalo
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« Antworten #6 am: 09. August 2011, 22:06:26 »

Gute Nachrichten, wie ich finde. Ich habe schon seit Jahren so ein Elektro Fahrrad. Wurde doch aber immer wieder komisch angemacht, nach dem Motto "Fahrrad haben, aber nicht strampeln wollen" Jetzt bin ich nicht mehr der Einzige. Ein hoch auf die Elektro Fahrräder!
Manfred G.
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« Antworten #7 am: 17. August 2011, 13:41:31 »

Ich finde auch das Elektrofahrräder eine super Sache sind. Ich find das ideal um morgens ins Büro zu fahren. Mit einem normalen Fahrrad würde ich das vermutlich nicht so oft machen, da ich einfach keine Lust dazu hätte verschwitzt zur arbeit zu kommen. Das ist wirklich ein Fortschritt.
metaxa
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« Antworten #8 am: 05. Januar 2012, 12:56:49 »

Also ich finde diese Fahrräder einfach nur schlimm und überhaupt nicht umweltfreundlich. Die Dinger ziehen so viel Strom und das soll der Umwelt gut tun ? Naja ich finde auch wenn man Fahhrad fahren will, dann soll man sich ein normales Rad zulegen und nicht auf diese E-Bikes ausweichen.  Wie ihr merkt bin ich gar kein Fan von diesen Dingern. So das wars dann auch mal vonb mir Smile
Bauhai
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« Antworten #9 am: 25. Januar 2012, 15:49:51 »

Ich sehe da auch keinen Sinn drin sich solch ein E-Bike anzuschaffen.
 Entweder moechte ich in die Pedalen treten oder aber ich hole mir ein Moped.
Wer raucht bekommt im Übrigen infos hier.
« Letzte Änderung: 19. Februar 2012, 03:47:36 von Bauhai »
metaxa
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« Antworten #10 am: 25. Januar 2012, 17:30:49 »

Genau das denle ich mir auch immer wieder Bauhai. Entweder ein Fahrrad kaufen oder gleich ein Moped aber nicht so tun als ob man Rad fährt und dabei n Antrieb hat. Hat denn von euch jemand sich so ein Teil zugelegt ? Würd mich mal aus Neugier interessieren.
marco78
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« Antworten #11 am: 28. Januar 2012, 15:09:41 »

Schließe mich da auch an. Wenn ich Fahrrad fahre ,dann "tretten" ich in die Pedale. Ansonsten wenn ich es nicht mehr schaffe zu "tretten" dann lieber einen Roller oder ein Mofa kaufen.
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